Mit dem tjg.
Liebe Freund*innen des tjg.,
liebes Publikum,
die Stadt Dresden steht vor großen finanzpolitischen und strukturellen Herausforderungen.
Seit zehn Jahren bespielt das tjg. im Kraftwerk Mitte drei großartige Bühnen und genießt die sehr guten Arbeits- und Probenbedingungen.
Die Landeshauptstadt Dresden hat ihrem Selbstverständnis als Kulturstadt entsprechend mit dem Umbau des Kraftwerks in einen modernen Theaterstandort ein starkes Zeichen für die qualitativ hochwertige, professionelle Theaterarbeit für Kinder, Jugendliche und Familien in Dresden gesetzt.
Nun plant die Stadtverwaltung die Gründung eines Eigenbetriebs Städtische Bühnen, die aus tjg., Staatsoperette Dresden und Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste eine strukturelle Einheit machen soll.
Im Oktober 2026 hat der Oberbürgermeister ein Haushaltsstrukturkonzept veröffentlicht, das dem neuen Eigenbetrieb vorschreiben würde, in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro einzusparen oder selbst zu erwirtschaften.
Diese Einsparungen durchzusetzen, würde unseren Spielbetrieb und die Qualität und Verlässlichkeit unserer Arbeit massiv einschränken.
Die Erwirtschaftung etwa durch massiv steigende Eintrittsgelder ist für uns aus sozialer Verantwortung nicht tragbar und mit unserem Selbstverständnis als niedrigschwelliges, existenzielles Kulturangebot nicht vereinbar.
Schon jetzt werden Stellenstreichungen diskutiert.
Das tjg. gehört zum kulturellen Selbstverständnis der Stadt Dresden und muss in seinem gegenwärtigen Produktionsumfang erhalten bleiben.
Wir verschließen unsere Augen nicht vor der herausfordernden finanzpolitischen Situation.
Die aktuell diskutierten Pläne allerdings bedeuten einen zu tiefen Einschnitt und stellen unseren Auftrag in Frage.
Kinder und Jugendliche müssen auch in Zukunft im tjg. einen Ort finden, an dem sie Theater, Kreativität und Profession hautnah erleben können.
Aufruf
Auf dieser Website sammeln wir Stimmen zum tjg.
Wir wollen zeigen, dass unsere Überzeugung, dass dieses Stadt ein starkes, zukunftssicheres tjg. verdient hat, von vielen Menschen geteilt wird.
Wir geben unserem Publikum, unseren Kooperationspartner*innen, unseren Unterstützer*innen und unseren Mitarbeiter*innen einen Raum, gleichzeitig von ihrem tjg. zu berichten und sich mit Deutschlands größtem Kinder- und Jugendtheater zu solidarisieren.
Über das untenstehende Formular können Sie einen der Satzanfänge mit Ihrer Überzeugung, Ihrer Stimme fortsetzen. Schicken Sie uns gern dazu ein Foto von sich oder beispielsweise ein mit Ihren Kindern gemeinsam gemaltes Bild*.
Sehr gern können Sie uns über den Upload-Link auch ein Selfie-Video schicken, in dem Sie erzählen, was das tjg. Ihnen bedeutet - auch dafür können Sie einen der vorgeschlagenen Satzanfänge nutzen.
* Ihr Zitat kann auch ohne ein Bild veröffentlicht werden
