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Mit dem tjg.

Liebe Freund*innen des tjg.,

liebes Publikum,​

 

die Stadt Dresden steht vor großen finanzpolitischen und strukturellen Herausforderungen. 

Beispiel und Erklärung

Seit 78 Jahren trägt das tjg. zur kulturellen Vielfalt der Stadt Dresden bei.
Seit zehn Jahren ist es mit seinen drei Bühnen im Kraftwerk Mitte zuhause und genießt die modernen und guten Arbeits- und Probenbedingungen.

Die Landeshauptstadt Dresden hat ihrem Selbstverständnis als Kulturstadt entsprechend mit dem Umbau des Kraftwerks in einen Kulturstandort ein starkes Zeichen für die qualitativ hochwertige, professionelle Theaterarbeit für Kinder, Jugendliche und Familien in Dresden gesetzt.​

Nun plant die Stadtverwaltung die Gründung eines Eigenbetriebs Städtische Bühnen, die aus tjg., Staatsoperette Dresden und Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste eine strukturelle Einheit machen soll. Im Oktober 2026 hat der Oberbürgermeister ein Haushaltsstrukturkonzept veröffentlicht, das dem neuen Eigenbetrieb vorschreiben würde, in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro einzusparen oder selbst zu erwirtschaften.

Diese Einsparungen durchzusetzen, würde unseren Spielbetrieb und die Qualität und Verlässlichkeit unserer Arbeit einschränken.
Die Erwirtschaftung etwa durch massiv steigende Eintrittsgelder ist für uns aus sozialer Verantwortung nicht tragbar und mit unserem Selbstverständnis als niedrigschwelliger kultureller Grundversorger für Kinder und Jugendliche nicht vereinbar.
Schon jetzt werden Stellenstreichungen diskutiert, die dazu führen würden, unsere Spielplankonzeption für unser Publikum nicht umsetzen zu können.
Menschen vor, auf und hinter der Bühne, die das Gesicht des tjg. prägen – mit Hingabe für Ihre Profession und Liebe zu Ihnen, unserem Publikum – wären gezwungen, unser Haus zu verlassen.

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Wir verschließen unsere Augen nicht vor der herausfordernden finanzpolitischen Situation und wollen die Gründung der Städtischen Bühnen konstruktiv mitgestalten.

Jedoch gehört das tjg. zum kulturellen Selbstverständnis der Stadt Dresden und muss in seinem gegenwärtigen Produktionsumfang auch als Teil eines Eigenbetriebs erhalten bleiben.

Die aktuell diskutierten Finanzpläne bedeuten einen zu tiefen Einschnitt und stellen unseren Auftrag – Theater in drei Sparten zu produzieren und kulturelle Teilhabe zu organisieren – in Frage. Als verlässlicher Partner von Kitas, Schulen und Bildungsträgern und fester, bezahlbarer Bestandteil im Freizeitleben Dresdner Familien, können wir nicht zulassen, dass sich unser Angebot reduziert.

Kinder und Jugendliche müssen auch in Zukunft im tjg. einen Ort finden, an dem sie Theater, Kreativität und Selbstwirksamkeit hautnah erleben können.

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Aufruf

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Auf dieser Website sammeln wir Stimmen über und für das tjg.

Wir wollen zeigen, dass unsere Überzeugung, dass diese Stadt ein starkes, zukunftssicheres tjg. verdient hat, von vielen Menschen geteilt wird.

Wir geben unserem Publikum, unseren Kooperationspartner*innen, unseren Unterstützer*innen und unseren Mitarbeiter*innen einen Raum, gleichzeitig von ihrem tjg. zu berichten und sich mit Deutschlands größtem Kinder- und Jugendtheater zu solidarisieren. Zudem machen wir die Unterstützung für unser Theater in der Öffentlichkeit und für die politischen Entscheidungsträger*innen sichtbar.

Über das untenstehende Formular können Sie einen der Satzanfänge mit Ihrer Überzeugung, Ihrer Stimme, Ihrer Geschichte oder Ihrer Verbindung zum tjg. fortsetzen. Schicken Sie uns gern dazu ein Foto von sich oder beispielsweise ein mit Ihren Kindern gemeinsam gemaltes Bild*.

Sehr gern können Sie uns über den Upload-Link auch ein Selfie-Video schicken, in dem Sie erzählen, was das tjg. Ihnen bedeutet – auch dafür können Sie einen der vorgeschlagenen Satzanfänge nutzen.

​Teilen Sie diesen Aufruf – wir sind für jede Stimme dankbar!

Denn nur mit dem tjg. ist Dresden eine Kulturstadt.

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* Ihr Zitat kann auch ohne ein Bild veröffentlicht werden

Meine Stimme für das tjg.
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